MISTER HOCKEY-STICK- UNTERLAG DEM POLITIKMAGAZIN NATIONAL REVIEW
Nach 13 Jahren gerichtlicher Auseinandersetzung hat nun ein Gericht im District of Columbia ( DC Superior Court, USA) den prozesswütigen Klimatologen Ph.D. Michael E.Mann dazu verurteilt, sich an den Anwalts-und Prozesskosten zu beteiligen. Er wurde dazu verdonnert, 530.820,21 US-Dollar an das konservative Politikmagazin National Review zu zahlen.
Die zahlreichen Klagen gegen Kritiker seiner Klimagrafikkurve wurden auch vom Gericht als der Versuch angesehen, die freie Meinungsäußerung zu behindern. Bereits in 2019 verurteilte ein amerikanisches Gericht Michel Mann im Rechtsstreit gegen seinen Kritiker, den Geographen Prof. Dr. Tim Ball, der die Richtigkeit seiner Hockeyschläger-Klimakurve in Frage stellte.
Die Verurteilung erfolgte, weil sich Mann weigerte, die der Grafik zugrundeliegenden Messreihen offenzulegen. Hierüber berichteten wir bereits ausführlich. (siehe > hier)
In der aktuellen Verurteilung gegen den Journalisten Mark Steyn, gegen das Politikmagzin National Review und das Competitive Enterprise Institute (CEI) mußte er sich an den Prozesskosten beteiligen, weil er versucht hat, die wissenschaftliche Debatte um den Klimawandel zu behindern. Das ist deshalb so brisant, weil Michael Mann mit seiner berühmten Hockeyschläger-Kurve, die weltweit Aufmersamkeit erregt hat, belegen wollte, das sich die Temperaturen rasant nach oben bewegen. Und zwar ausschließlich wegen der von Menschen verursachten CO-Emissionen aufgrund der Verbrennung fossiler Rohstoffe.
Diese 1998 entstandene Kurve, deren Zustandekommen Michael Mann vor Gericht nicht belegen wollte, diente der Klimabewegung um Greta Thunberg u.a. als Beweis für die Richtigkeit ihrer Schreiereien. Mit diesem statistischen Kunstgriff löste Mann eine weltweite Protestbewegung aus, die nun traurig vor den Trümmern Ihres Glaubensgebäudes steht.
frisierte Verlaufskurve
warum Dramatisierungen nie seriös sind
Das willkürliche hochziehen von Kurvendiskussionen ohne belegte Messprotokolle und Rohdaten ist nie seriös, weil es die wissenschaftliche Reputation gefährdet. Woran sollte man sich ansonsten halten, wenn man auch einer wissenschaftlichen Statistik nicht mehr glauben kann?
Jedenfalls sollte eine seriöse Statistik für den Fachmann transparent und nachvollziehbar sein. Schon deshalb, um feststellen zu können, ob das Datenmaterial signifikant ist, in ausreichender Zahl und in zeitlich und begrifflich relevantem Bezug steht. Und außerdem sollte immer offengelegt werden, mit welcher statistischen Methode gearbeitet wurde. So kann man Verzerrungen am ehesten erkennen. Schließlich sollen andere Wissenschaftler mit den gleichen Methoden zu gleichen Ergebnissen kommen. Das nennt man ein Per-Review-Verfahren, um Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit sicherzustellen.
Natürlich kann man Statistiken frisieren, um ein gewünschtes Ergebnis präsentieren zu können. Das wird oft gemacht. Vor allem, wenn man dem Auftraggeber Honig um den Mund schmieren möchte oder dringend auf Drittmittel angewiesen ist. Deshalb trauen viele Menschen den vorgestellten Statistiken nicht mehr über den Weg. Das geht immer zu Lasten seriöser Wissenschaft. Am Ende landen dann alle in der Abteilung Glaubenskunde.
Und dann können so illustre Einpeitscher wie Al Gore Panikmacherfilme wie „Eine unbqueme Wahrheit“ in die Kinos bringen und alle Glauben dann an den bevorstehenden Weltuntergang durch Verbrennung. Al Gore hat sich in dem Film übrigens auch auf die Hockeyschläger-Kurve von Mann bezogen.
Fazit: die Hockey-Schläger -Kurve gehört in den Müll, da diese eine Schande für die Wissenschaft ist
Quellenhinweise:
Tichys-Einblick vom 02.09.2019; Eike.de vom 14.01.2025; steynonline.de vom 07.01.2025; climategate.nl vom 09.01.2025; wattsupwiththat.com vom 09.01.2025; nationalreview.com vom 10.01.2025; klimafakten.de vom Mai. 2022 sowie RK-Redaktion vom 14.02.2025
Fotonachweise:
Header: Youtube-Screenshot; vidstockgraphics; Gestaltung und Freistellung: Revierkohle; Statistik (Hockeyschlägerkurve): eike.de; Grafiken unten links (beide): vidstockgraphics
PAY UP, MR.E.MANN
Ist die Hockeyschläger-Diskussion jetzt endlich vom Tisch ? Leider nicht. Denn Michael Mann möchte in Berufung gehen. Doch sein erbitteter Gegner, der heute 81jährige Geograph Tim Ball, bleibt standhaft bei seiner Meinung.
Er geht nach wie vor davon aus, das die Klimakurve gefälscht ist. Dem IPCC wirft er vor, unnötig viele Steuergelder aus dem Fenster zu werfen, um die antrophogene Erderwärmung nachzuweisen und gleichzeitig das tiefere Verständnis des klimatischen Geschehens – und damit die richtige Forschung – eher zu behindern als zu fördern.
Auch die deutschen Katastrophenapostel wie z.B. Prof. Mojeb Lativ von der Universität Kiel, Prof. Dr. Rahmsdorf und Prof. Edenhofer vom Potsdamer Klimafolgeninstitut, die deutsche Umwelthilfe, Agora Energiewende und viele andere Scharlatane, wie Sie vom Meteorologen Jörg Kachelmann bezeichnet wurden, konstruieren sich Ihre Klimawirklichkeit seit Jahren auf der einzigen Grundlage, nämlich dem CO2, zurecht und wollen der Bevölkerung Angst machen.
Einziger Zweck: Kasse machen. Und so wird seit Jahren munter eine Statistik nach der anderen erstellt, die beweisen soll, das es einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Erderwärmung und der von Menschen verursachten CO2-Emissionen gibt. Und zwar eindeutig. Auf dieser Grundlage wird dann genau so statistisch überzeugend der Zusammenhang zwischen Klimaerwärmung und der Zunahme von Waldbränden, der Zunahme von Migrationsströmen, der Zunahme von Extremwetterereignissen u.a. Einflussgrößen konstruiert. Diese sauberen Wissenschaftler liefern die Zahlen, damit sich die grüne Politik in ihrer Energiewendepolitik bestätigt fühlen kann. Absurd das Ganze, aber leider Wirklichkeit.
Das amerikanische Gericht hat dem Treiben von einem dieser selbsternannten „Verteidiger der Wissenschaft“ vorerst einen Riegel vorgeschoben. Es hat dafür gesorgt, das dem ursprünglichen sog. Anti-SLAPP-Antrag von Mann, der darauf abzielte, eine Klage zu verhindern und den öffentlichen Diskurs zum Schweigen zu bringen, von der zuständigen Richterin Natalia Combs-Greene, abgelehnt wurde. Dieser Frau ist zu danken.